Dienstag, 24. September 2013

Gefüllter Kürbis

Die Idee für dieses wunderbare Rezept habe ich aus einer Schweizer Kochzeitung. Ich habe das Rezept nur ein wenig meinem eigenen Geschmack angepasst. Dieser Kürbis schmeckt herrlich nach Herbst und Winter :-) 




Vor- und zubereiten: ca. 40 Minuten
Schmoren: ca. 2 Stunden

Rezept reicht gut für 4 Personen

Zutaten:

              Bratbutter
700 g     Rindsvoressen
1 TL      Salz, wenig Pfeffer
2            Zwiebeln, in feinen Streifen
1            Knoblauchzehe, gepresst
1            rote Peperoni, in kleinen Würfeln
1 dl        Rotwein
5 dl        Fleischbouillon
1 EL      Oregano
1            Lorbeerblatt
2            Tomaten, geschält, entkernt und in Würfeln
wenig    Paprika
              Salz, Pfeffer, nach Bedarf
1            Kürbis
1            TL Salz, wenig Pfeffer
700 g     fest kochende Kartoffeln, gewürfelt


Zunächst wenig Butter im Brattopf heiss werden lassen. Das Fleisch dann portionenweise während ca. 2 Minuten anbraten, dann herausnehmen und anschliessend würzen. Nun sollte die Hitze etwas reduziert werden. Bei Bedarf kann noch etwas Bratbutter in den Brattopf gegeben werden.

Nun die Zwiebeln, den Knoblauch und die Peperoni andämpfen. Dann den Wein dazugiessen und alles etwas einkochen lassen. Sodann können die Bouillon und alle weiteren Zutaten bis und mit Paprika begegeben werden. Das Ganze nun aufkochen und anschliessend die Hitze reduzieren. Das Fleisch nun wieder beigeben und alles zugedeckt ca. während einer Stunde schmoren lassen. Anschliessend würzen.

Jetzt kann der Deckel vom Kürbis entfernt werden. Aus dem Kürbis lediglich die Kerne und die Fasern herauskratzen, den Kürbis innen würzen und mit seinem Deckel auf ein Blech stellen und während ca. einer Stunde backen (bei 180 Grad).

Nun die Kartoffeln in den Brattopf geben und wiederum ca. 1 Stunde weiterschmoren lassen. Schliesslich kann das Voressen in den Kürbis gefüllt werden. Beim Schöpfen jeweils etwas Kürbisfleisch abstechen und mitservieren bzw. mitgeniessen.

Ich wünsche euch einen wunderschönen Herbstanfang und guten Appetit!!

Donnerstag, 12. September 2013

Limmathof

Ich bin ein Fan des Prozentbuches. Nicht nur, dass man sich dank diesem Büchlein das Auswärtsessen in Zürich leisten kann, es zeigt einem auch neue Restaurants in der Stadt. Wir kaufen uns das Büchlein nun schon seit einigen Jahren und sind immer wieder begeistert. Es lohnt sich bereits dann, wenn man drei Mal auswärts essen geht, kostet das Büchlein doch nur rund Fr. 40.-. Bei jedem Abendessen muss man dann aber nur einen von zwei Hauptgängen bezahlen.

Das Prozentbuch hat uns letzte Woche in den Limmathof geführt. Dieser befindet sich ganz in der Nähe des Escher-Wyss-Platzes. Er gehört zu den Lokalen der Stiftung Arbeitskette (www.arbeitskette.ch). Diese Stiftung gibt Personen mit psychischen Beeinträchtigungen die Chance auf einen beruflichen (Wieder-)Einstieg.

Wir hatten reserviert und da die Sonne doch noch relativ kräftig schien, konnten wird am Abend draussen sitzen. Der Service war sehr aufmerksam, nahm meine Allergie ernst und kümmerte sich super um uns. Wir entschieden uns, das Abendmenü zu nehmen. So bekamen wir zur Vorspeise eine Gelberbsensuppe, welche vorzüglich schmeckte. Zum Hauptgang gab es dann Poularde mit Speck umwickelt auf Risotto. Dieser Hauptgang sah nicht nur köstlich aus...



...sondern schmeckte auch einfach herrlich. Zum Dessert gab es dann diese Crème mit Zwetschgen...


Ich kann dieses Restaurant somit nur jedem weiterempfehlen. Die Atmosphäre ist super, der Service aufmerksam und das Essen einfach nur super. Vor allem wird auch Rücksicht auf Spezialwünsche genommen. 

Probiert es aus!

Montag, 9. September 2013

Zwetschgenkuchen mit Dinkelmehl


Für diesen wunderbar fruchtigen Kuchen habe ich mich von einem Rezept inspirieren lassen. Ich habe das Rezept aber etwas an meine Vorlieben angepasst. Ich hoffe, er schmeckt euch genau so gut wie uns.


Hier das Rezept:

Vor- und zubereiten: ca. 20 min
Backen: ca. 1 Stund

Zutaten:

150 g    Butter (ich nehme jeweils fettreduzierte
             Butter und das funktioniert wunderbar..)
150 g    Zucker
1 Prise  Salz
3           Eier
1 dl       Milch

280 g    Dinkelmehl (hell)
100 g    gemahlene Mandeln
2 TL     Backpulver
1.5 TL  Zimt
750 g    Zwetschgen (in Vierteln)

6 EL     Mandelblättchen
3 EL     Zucker
2 EL     Butter, flüssig

Teig: Butter in eine Schüssel geben, Zucker und Salz darunterrühren. Ein Ei nach dem anderen darunterrühren und dann weiterrühren, bis die Masse heller ist. Dann die Milch daruntermischen.
Das Mehl und alle Zutaten bis und mit Zimt gut mischen und anschliessend in die Masse mischen. Der Teig kann daraufhin in die vorbereitete Form gefüllt werden. Nun könnt ihr die Zwetschgen in den Teig stecken.

Backen: Der Kuchen wird ca. 45 Minuten auf der untersten Rille des auf 180 Grad vorgeheizten Ofens gebacken. Danach könnt ihr den Kuchen aus dem Ofen nehmen, Mandeln, Zucker und Butter mischen und auf dem Kuchen verteilen.

Dann den Kuchen nochmals für ca. 15 Minuten in den Ofen, auskühlen lassen und aus der Form nehmen. Der Kuchen ist im Kühlschrank gut 3 Tage haltbar.

Än Guete! :-D

Montag, 2. September 2013

Openair Zürich

Blue Stage

Auch dieses Jahr fand in Zürich wieder ein Openair statt. Ich erinnere mich noch an das erste Openair Zürich, welches auf dem Hönggerberg statt fand. Damals fanden nicht wirklich viele Leute den Weg zu diesem neuen Openair. Nun befindet sich das Openair nicht mehr auf dem Hönggerberg sondern bei Glattbrugg und es ist sehr viel erfolgreicher als damals. So waren die Tickets für den Samstag bald ausverkauft und es hatte viele Leute auf dem Gelände.


Die Organisatoren haben sich meiner Meinung nach ein grosses Lob verdient. Das Gelände ist sehr übersichtlich gestaltet, ist genügend weitläufig, die Preise sind angemessen (auch auf dem Gelände), es hat WC-Anlagen mit Spülwasser und generell lief alles wie am Schnürchen. Auch das Line-up konnte viele überzeugen. Ich selber hätte mir etwas mehr ein Line-up im Stil des Openair Greenfield gewünscht, aber so sind die Geschmäcker eben verschieden. Trotzdem haben wir uns einen Viertagespass gekauft und die vier Tage auf dem Gelände auch sehr genossen.

Fettes Brot

Allerdings kommt bei mir in Zürich selbst mit einem Viertagespass keine wirkliche Openair-Stimmung auf. Dies deshalb, weil wir nicht auf dem Zeitplatz übernachtet, sondern jeweils zu Hause geschlafen haben und dann erst wieder für die Konzerte, welche wir wirklich sehen wollten, auf das Gelände zurück gingen. Damit waren wir mit Abstand nicht die einzigen, was man auch an der Grösse des Zeltplatzes gut erkennen konnte. Diese Art Openair hat aber auch seine Vorteile. So konnten wir zu Hause duschen, frühstücken und uns erholen. Vielleicht liegt es an meinem steigenden Alter, aber ich fand das Ganze doch schon sehr gemütlich. ;-)


Meine diesjährigen Highlights waren Deftones, Fettes Brot und natürlich die Ärzte. Auch Karaoke from Hell leistete einen super Beitrag zu diesem Openair.


In diesem Sinne kann ich euch das Openair Zürich nur empfehlen und freue mich selber bereits jetzt schon auf das nächste Jahr. :-D


Sonntag, 1. September 2013

Vorfreude auf den Herbst





Trotz dem schönen Wetter in den letzten Tagen merkt man allmählich, dass der Sommer sich seinem Ende zuneigt. Die Abende werden kürzer und kälter..



Viele mag dieser Gedanke nicht zu erfreuen. Ich hingegen liebe den Winter und den Herbst, welcher den Winter immer so schön ankündigt. Ich liebe die herbstlichen Farben, in welche sich die Natur kleidet und welche die Stadt Zürich noch schöner macht, als sie bereits ist ;-). 


Blick von der Polyterrasse

Blick Richtung Central



Es gibt viele Gründe, weshalb ich mich in Zürich so wohl fühle und weshalb man Zürich einfach lieben muss. Einer dieser Gründe ist die Schönheit dieser Stadt.

Grossmünster

Blick Richtung Opernhaus


Ich hoffe, ich konnte mit diesen Bildern auch eure Vorfreude auf den Herbst wecken. Auch im Herbst lohnt es sich, die Wohnung zu verlassen und einfach die Stadt zu geniessen. Am besten bei einem Kaffee in einem der vielen schönen Cafés entlang der Limmat..

Dienstag, 27. August 2013

Zindlenspitz

Bei dieser Wanderung handelt es sich um eine der schönsten Wanderungen, die ich je gemacht habe. Sie ist nicht zu unterschätzen, bietet jedoch eine geniale Aussicht.

Für die Hinfahrt benutzten wir die öffentlichen Verkehrsmittel (zunächst Zug bis nach Siebnen-Wangen, dann mit dem Bus bis nach Innertthal Post). Von Innertthal Post liefen wir den Wegweisern nach Richtung Zindlenspitz. Der Weg führt zunächst dem Wägitalersee entlang bis nach Blattli. Von dort ging es einen schönen Wiesenweg hinauf. Der Weg ging schon ziemlich bergaufwärts bis wir Aderliboden erreichten. Hier nahmen wir den rot-weissen Wanderweg und nicht die blau-weisse Bergroute. Auf der weiss-blauen Bergroute kamen wir zurück. Bald erheischten wir den ersten Blick auf den Zindlenspitz.

Zindlenspitz

Nun ging es wiederum ziemlich steil den Berg hinauf über diese Wiese.

Zindlenspitz im Hintergrund

Bereits hier bat sich uns eine wunderbare Aussicht.

Bald kamen wir zu einem Wegweiser, welcher steil den Berg hinauf zeigte zum Zindlenspitz. Von hier aus waren es nur noch 20 Minuten. Diese 20 Minuten gingen jedoch in die Beine... Im Zickzack ging es langsam vorwärts, bis wir oben ankamen und die Aussicht geniessen konnten.



Blick auf den Zürichsee



Mit dieser Kulisse im Hintergrund genossen wir unser selber mitgebrachtes Mitagessen.






Hinunter gingen wir auf dem blau-weissen Bergwanderweg. Hier ist Trittsicherheit gefragt. Ich bin nicht schwindelfrei, konnte den Abstieg aber gut machen. Allerdings musste ich manchmal schon zwei Mal leer schlucken, bevor ich weitergehen konnte.. ;-)




kleine Klettereinlage

Auf dem Weg nach unten haben wir Heidelbeeren gefunden, welche wir mit Freuden gepflückt und zu Hause zu Konfitüre verarbeitet haben :-). Heidelbeeren kann man (je nach Höhenlage) zwischen Mitte August und Mitte September ernten.

Ziemlich am Ende des Abstieges kann man auf einem Bauernhof oder bei einem kleinen Restaurant Alpkäse kaufen. Nachdem uns die Bauernfrau den Käse probieren liess, kauften wir uns ein grosses Stück davon. Er schmeckte uns wirklich ausgezeichnet.

Zum Schluss bleibt noch anzumerken, dass der Abstieg ziemlich in die Beine geht. Am Abend merkt man, dass man 1000 Höhenmeter hinauf und dann wieder hinunter gewandert ist. Für Personen mit Knieproblemen würde ich diese Wanderung deshalb nicht oder nur mit Wanderstöcken empfehlen.

Informationen zur Wanderung:

Wanderzeit: 
ca. 6.5 Stunden ( 30 Minuten bis nach Blattli, 3 Stunden Aufstieg, 2.5 Stunden Abstieg, 30 Minuten zurück zum Postauto nach Innertthal Post).

Distanz:
ca. 16 km ab Innertthal, ca. 11 km ab Blattli

Verpflegung:   
aus dem Rucksack, auf dem Rückweg hat es ziemlich am Ende der Route ein kleines Restaurant

Technik: 
Trittsicherheit erforderlich, Schwindelfreiheit

Kondition:       
streng

Freitag, 23. August 2013

Triftbrücke




Die Wanderung zur Triftbrücke stellt einen schönen Tagesausflug dar. Wir haben zunächst die Triftbahn genommen (Achtung, seid früh genug da, ansonsten muss man mit einer langen Wartezeit rechnen..). Die Talstation befindet sich zwischen Gadmen und Nessental. Man könnte diese Strecke auch gehen, allerdings dauert das schon eine Weile und man verpasst die Fahrt in dieser wunderbaren Bahn (http://www.trift.ch/trift/triftbahn.html).
Es gibt zwei verschiedene Wege zur Triftbrücke. Wir haben uns für den Weg zur Windegghütte entschieden. Dieser Weg ist etwas steiler und dauert auch etwas länger. Wir haben auf diese Weise die Triftbrücke nach ca. 2 Stunden erreicht. Es ist ein sehr schöner Weg, mitten durch die Natur.



Nach der Windhütte kann man relativ bald die Brücke sehen. Sie ist sehr beeindruckend. Allerdings kostete es mich schon einige Überwindung, sie auch zu überqueren.



Hier kann man auch gut sehen, wie stark die Brücke "durchhängt"
Hier erkennt man die Höhe der Brücke
Die Triftbrücke ist 101.60 Meter lang und 70 Meter hoch und überquert den tosenden Gletscherbach des Triftwassers. Der Gletschersee mit dem Gletscher im Hintergrund bieten eine wunderbare Aussicht. Man konnte den Gletscher (traurigerweise) schmelzen hören. Es krachte immer wieder leise in der Ferne.


Der Gletschersee mit dem Triftgletscher

Triftgletscher

Von der Triftbrücke haben wir dann den Familienweg zurück zur Bergstation genommen, wozu wir ca. 1.5 Stunden benötigten. Dabei wanderten wir aber sehr gemächlich und genossen die schöne Natur.

Der Gletscherbach
Schon wieder fast bei der Berghütte
Informationen zur Wanderung:

Wanderzeit:      ca. 3.5 Stunden
Verpflegung:    aus dem Rucksack, Windegghütte oder im Restaurant bei der Bergstation
Technik:           leicht, allenfalls etwas Trittsicherheit notwendig, wenn man zur Windegghütte geht
Kondition:        leicht bis mittel (Steigung zur Windegghütte)
Wanderkarte:    http://www.trift.ch/Wanderkarte_Trift.pdf (zuletzt besucht am 22. August 2013)